Dresdner Grundstücksmarkt – stabiles Preisniveau mit leichtem Trend nach oben

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Die Landeshauptstadt Dresden hat ihren Bericht über die aktuellen Zahlen des Grundstücksmarkts für das erste Halbjahr (Januar bis Juni 2011) veröffentlicht. Rund 2500 Eigentumsübergänge wurden in diesem Zeitraum notariell beurkundet, wobei ein Anstieg von 5 % im Vergleich zum ersten Halbjahr 2010 vorliegt. Dagegen verringerte sich der Gesamtgeldumsatz um etwa 6 % auf 465 Mio. Euro, unter anderem, weil weniger Immobilien in hochpreisigen Lagen und durch Wohngesellschaften gehandelt wurden.
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Bei den qm-Preisen gab es weder für Wohnraum noch für geschäftlich oder gewerblich genutzte Immobilien deutliche Preisänderungen; lediglich bei besonders guter Lage wurde ein leichter Anstieg sowohl bei unbebauten wie auch bei bebauten Grundstücken bemerkt. Unbebaute Grundstücke für das zukünftige Eigenheim wurden in etwa in gleicher Menge wie im Vorjahr gehandelt. Ein Drittel der Erwerber entschieden sich dabei für Immobilien in Dresdner Randlagen. Besonders beliebt waren baureife Grundstücke für alleinstehende Einfamilienhäuser.

Beim Verkauf von Neubauobjekten wurden zwar 40 Verkäufe weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres getätigt, doch verdoppelte sich hier die Menge der verkauften Neubauten, während Reihenhäuser und Doppelfamilienhälften älterer Baujahre (zwischen 1990 und 2007) weniger begehrt waren.

Baulandkäufe für Geschosswohnungsbauten war nahmen im Vergleich zum ersten Halbjahr 2010 zu. Bei bebauten Grundstücken mit Geschosswohnungen verringerten sich jedoch die Verkäufe um 10 Prozent und der Umsatz sank sogar auf 62 %. Grund für diesen Rückgang war, dass nicht so viele große Wohnungsstandorte in teurer Lage verkauft wurden; das Verhältnis von Kaufpreis und Sachwert bleibt in diesem Marktsegment angemessen.

Über Eigentumswohnungen wurden gut 20 % mehr Verträge als im Vorjahr geschlossen. Die Zahl der Weiterverkäufe hatte sich deutlich erhöht, so dass von insgesamt 1500 Kaufverträgen etwa 150 auf den Kauf von Neubauwohnungen entfielen. Allerdings war bei vollzogenen Zwangsversteigerungsverfahren das Sondereigentum mit 77 Prozent betroffen, wenn auch mit absteigendem Trend.

Bei Immobilien für geschäftliche und gewerbliche Zwecke waren sowohl bei unbebauten als auch bei bebauten Grundstücken keine bemerkenswerten Änderungen eingetreten.

Insgesamt hat sich das Preisniveau bei Dresdner Immobilien im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert, so dass in Zeiten taumelnder Finanzmärkte die Immobilie immer noch eine attraktive Geldanlage sein kann, - ein marktgerechter reeller Kaufpreis vorausgesetzt.


Sonja May, Redaktion www.wohnungsbesitzer.de



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