| Der ehrbare Kaufmann - Ein Zukunftsmodell (Teil 3) |
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| Montag, 30. März 2009 | |
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Köln: Die Wirtschaftskrise vernichtet nicht nur materielle Werte. Sie greift auch immaterielle Werte wie Solidarität und verantwortliches Handeln gegenüber dem Einzelnen und der Gesellschaft an. Davor warnt die Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie und Beratung (GwG), europaweit einer der größten Fachverbände für Psychotherapie und Beratung. Fortsetzung Teil 3/Letzter Teil Wie wird es weitergehen? Wirtschaftskommentatoren flüchten sich in Ironie: Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen. Im Moment herrschen Angst und Verbitterung vor. Klein- und Großaktionäre hoffen auf steigende Kurse. Arbeitnehmer bangen um ihre Arbeitsplätze. Wer als Anleger Verluste realisieren muss, versucht dies persönlich zu verarbeiten. Einige beschreiten den Klageweg gegen "geschäftstüchtige" Anlageberater, wenn auch mit sehr unterschiedlichem Erfolg. Die Banken senken die Guthabenzinsen und verbessern dadurch ihre Renditen. Der Ruf nach einer "bad bank" wird immer lauter: einer staatlich finanzierte Auffangstelle für nicht einbringbare Forderungen ("faule Kredite"), damit die Bankbilanzen davon befreit werden – Verluste sollen sozialisiert werden. Marktwirtschaft funktioniert anders. "Notleidende Banken" ist zum Unwort geworden. Wirtschaftsführer treten leiser als sonst auf und haben es mit Verweis auf die schlechte gesamtwirtschaftliche Lage einfacher, unpopuläre Maßnahmen wie Personalabbau und Restrukturierungen zu verkünden.Deutschland befindet sich im "Superwahljahr". Interessengruppen werden bedient. Die Erhöhung der Staatsverschuldung wird die Bevölkerung auf Jahrzehnte belasten. Die Steuerzahler müssen dafür einstehen, dass ein wirtschaftlicher Kollaps verhindert werden soll. Aber solange das Risiko für Politiker, für einen Staatsbankrott verantwortlich gemacht zu werden, angesichts kurzer Legislaturperioden überschaubar ist, werden wir wieder zur Normalität zurückkehren - bis zur nächsten Wirtschaftskrise. P. S.: Einige Anlageberater raten schon wieder zum Einsteigen an der Börse – Kopf oder Zahl! Prof. Dr. Michael Krämer Fachhochschule Münster Fachbereich 08 Corrensstr. 25 48149 Münster Tel. 0251 8365439 und 0170 7999819 (19 - 21 Uhr) e-mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können Weitere Informationen von Professor Dr. Michael Krämer zum Themengebiet finden Sie unter dem externen Link: http://www.gwg-ev.org
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| Letzte Aktualisierung ( Samstag, 25. April 2009 ) |
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Wirtschaftskommentatoren flüchten sich in Ironie: Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen. Im Moment herrschen Angst und Verbitterung vor. Klein- und Großaktionäre hoffen auf steigende Kurse. Arbeitnehmer bangen um ihre Arbeitsplätze. Wer als Anleger Verluste realisieren muss, versucht dies persönlich zu verarbeiten. Einige beschreiten den Klageweg gegen "geschäftstüchtige" Anlageberater, wenn auch mit sehr unterschiedlichem Erfolg. Die Banken senken die Guthabenzinsen und verbessern dadurch ihre Renditen. Der Ruf nach einer "bad bank" wird immer lauter: einer staatlich finanzierte Auffangstelle für nicht einbringbare Forderungen ("faule Kredite"), damit die Bankbilanzen davon befreit werden – Verluste sollen sozialisiert werden. Marktwirtschaft funktioniert anders. "Notleidende Banken" ist zum Unwort geworden. Wirtschaftsführer treten leiser als sonst auf und haben es mit Verweis auf die schlechte gesamtwirtschaftliche Lage einfacher, unpopuläre Maßnahmen wie Personalabbau und Restrukturierungen zu verkünden.




