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VERMIETUNG UND EIGENTUM
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Samstag, 24. Januar 2009 |
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Wertsteigerungen bei Immobilien: Die Mikrolage entscheidet mit
„Lage, Lage, Lage“
heisst ein geflügelter Spruch der Immobilienmakler. Das bezieht sich nicht nur auf die Region, die Stadt, den Stadtteil oder andere Faktoren. Wer sich rund um eine Immobilie umschaut, steckt mitten drin in der „Mikrolage“.
Die Mikrolage ist teilweise den gefühlten Faktoren zuzurechnen. Sie ist aber auch durch klare Fakten zu beurteilen. So spielt die Nachbarschaft eine wichtige Rolle. Das Alter der Nachbarn, die Zahl der Kinder im Haus oder auch die Nähe von Cafés, Grünanlagen oder öffentliche Verkehrsmittel macht ein Umfeld lebenswert – oder auch nicht.
Auch individuelle Bedürfnisse können entscheidend sein. Wenn Familien auf Immobiliensuche sind, spielen Spielplätze, sichere Verkehrsverhältnisse oder die nahe Schule eine größere Rolle als viele andere Faktoren.
Unterschiedliche Interessen
Singles und Paare ohne Kinder interessiert ein breites Angebot an kulturellen Einrichtungen und nette Kneipen und Bars um die Ecke.
Letztendlich ist die Wertsteigerung einer Immobilie auch eine subjektive Sache. Findet ein Kaufinteressent die ihm zusagenden Eigenschaften einer Immobilie in nächster Nähe vor, treten möglicherweise andere Eigenschaften in den Hintergrund. So kann die Wohnung in einem In-Viertel für Besitzer eines Autos schnell zum Desaster werden, wenn er jeden Abend nach Arbeitende eine halbe Stunde braucht, um sein Gefährt Hunderte von Metern von der Wohnung entfernt abzustellen.
Eine Option auf einen Tiefgaragenplatz oder ein Parkplatz vor der Haustür kann in diesem Fall wichtiger für einen angemessenen Kaufpreis sein als der ein oder andere Quadratmeter mehr.
-Red-
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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 25. Januar 2009 )
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